Macht der MedienVeranstaltungsbericht: Jahrestagung des EDA

Die diesjährige Jahreskonferenz des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten bot den vielen Besuchern aus aller Welt eine breite Palette von Informations- und Diskussionsmöglichkeiten an. Wurde am Vormittag durch verschiedene Referenten die allgemeine Problematik sowie mögliche Lösungsansätze des Zusammenlebens in pluralistischen Gesellschaften diskutiert, konnten sich die Gäste am Nachmittag in verschiedenen Podiumsdiskussionen einem spezifischen Thema widmen. Im Workshop Die Macht der Medien wurde der Frage nachgegangen, wie die Medien in einer durch religiöse und kulturelle Weltanschauungen geprägten Welt das Zusammenleben fördern können.

Wenn Reigionen und Weltbilder aufeinander treffenVeranstaltungsbericht: Jahreskonferenz EDA Politische Abteilung IV - Menschliche Sicherheit

"Wenn unterschiedliche Religionen und Weltbilder aufeinander treffen, sind Offenheit und Ideen gefragt, wie Spannung abgebaut und das friedliche Zusammenleben ermöglicht werden kann", so Claude Wild in seinem Einladungsschreiben zur Jahreskonferenz des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Im Stade de Suisse in Bern fanden sich gestern zu diesem Thema über 500 Gäste aus Medien, interessierten Kreisen, Organisationen und Institutionen zur ganztägigen Veranstaltung mit Podiumsdiskussionen und Workshops ein. Im Fokus der Diskussionen lag die erklärte Tatsache, dass mit der zunehmenden Globalisierung unterschiedliche Weltanschauungen aufeinander treffen und damit Konflikte entstehen können. Die Konferenz wollte im Austausch Problemfelder ansprechen und im Gespräch mögliche Konfliktlösungen aufzeigen.

Anne-Marie HolensteinVeranstaltungsbericht: Vortrag von Anne-Marie Holenstein vom 10. März 2010

Seit ihrer Lancierung nach dem Zweiten Weltkrieg spielen in der internationalen Entwicklungspolitik Religion und Spiritualität nur eine marginale Rolle. Die 'Unterentwicklung' der Länder im Süden wurde als Rückstand auf einer Stufenleiter aufgefasst, deren oberste Plätze durch die 'entwickelten' Länder in Westeuropa und Nordamerika eingenommen wurden. Wirtschaftswachstum sollte den 'unterentwickelten' Gebieten helfen, diesen Rückstand aufzuholen. Dieses Modell ging von einer Entwicklung aus, die sich auf der Basis der technologisch-industriellen Produktion entwickelt. Religiöse oder spirituelle Fragen fanden in dieser Konzeption keinen Platz.

Jean ZieglerVeranstaltungsbericht: Jean Ziegler sprach in der Offenen Kirche Elisabethen in Basel

Irgendwie erinnert er mich seit einiger Zeit an meinen Grossvater: Jean Ziegler redet genauso viel und schmückt das Gesagte mit bunten Anekdoten aus einem langen, interessanten Weltenbummler-Leben - etwas wirklich Neues hat er jedoch seit Jahren nicht mehr gesagt.

VOX-Analyse PressekonferenzVeranstaltungsbericht: VOX-Analyse-Pressekonferenz über die Anti-Minarett-Initiative

Die 100. VOX-Analyse zieht an der Pressekonferenz vom 25. Januar 2010 in Bern Bilanz über die Anti-Minarett-Initiative, welche am 29. November des letzten Jahres von einer überraschend grossen Mehrheit der Stimmenden angenommen wurde. Die Studienleiter kommen dabei zum Schluss, dass es sich bei der Motivation und der Absicht der Befürworter der Initiative nicht um eine grundsätzliche Ablehnung der Muslime handelte, sondern mit dem Verbot vielmehr der Verbreitung des Islam Einhalt geboten werden sollte - das war zumindest die am häufigsten genannte Antwort in Bezug auf das Entscheidungsmotiv: das Abstimmungsresultat ist also, so titelt die Medienmitteilung, ein 'symbolisches Zeichen' der Befürworter.

Mathias Tanner: Streit um das MinarettBuchrezension: "Streit um das Minarett. Zusammenleben in der religiös pluralistischen Gesellschaft" von Mathias Tanner u. a. (Hg.)

Die Minarettinitiative wurde bei der letzten Volksabstimmung am 29. November 2009 klar angenommen. - Dies, obwohl sie im Widerspruch zur geltenden Verfassung und zum Völkerrecht, insbesondere zur Religionsfreiheit und zum Diskriminierungsverbot, steht. Darüber hinaus verstösst sie gegen das Neutralitätsgebot (innerhalb der Glaubens- und Gewissensfreiheit), welches den Staat dazu verpflichtet, alle Konfessionen prinzipiell gleich zu behandeln. Es stellt sich nun die grundlegende Frage, wie sinnvoll es ist, eine Initiative zur Abstimmung vorzulegen, wenn voraussehbar ist, dass spätestens der EGMR bei einer Beschwerde einer entsprechenden Regelung die Anwendung versagen würde.

KörperweltenAusstellungsbericht: Körperwelten

Gunther von Hagens' Interpretation des Zyklus des Lebens lädt zurzeit ins Puls5 in Zürich, womit die bereits seit zehn Jahren existierende und heftig umstrittene Ausstellung nun zum zweiten Mal in der Schweiz gastiert. Was verbirgt sich hinter den medialen Anschuldigen, die diesbezüglich von einem "Gruselkabinett" oder gar von einer "Verletzung der Menschenwürde" berichten?

Wissenswert Religionen: Sturm auf den TurmVeranstaltungsbericht: "Sturm auf den Turm" im Käfigturm

Bis auf den letzten Platz war das Politforum des Käfigturms besetzt: Sturm auf den Turm, eine Impulsveranstaltung zur Minarettfrage, veranstaltet vom Verein WissensWert Religionen, hatte zahlreiche Interessierte angezogen. In der kontroversen Diskussion wurde deutlich: Hinter dem 'Gschtürm' um die Initiative Gegen den Bau von Minaretten steht eine Verunsicherung über den Umgang mit muslimischen Minderheiten in der Schweiz, der mit fundierten Hintergrundinformationen begegnet wurde.

Menschenrechte und ReligionenVeranstaltungsbericht: Internationales Menschenrechtsforum Luzern

Am 5. und 6. Mai 2009 fand in Luzern das 6. Internationale Menschenrechtsforum Luzern (IHRF) unter dem Thema Menschenrechte und Religionen statt. Das Ziel des IHRF ist die Unterstützung und die nachhaltige Weiterführung der Menschenrechtsdebatte sowie die Sensibilisierung der Öffentlichkeit in Bezug auf diese Themen. Seit 2004 bietet das IHRF verschiedenen Akteuren aus Wirtschaft, Politik, Medien, Bildung usw. jährlich eine neutrale Plattform, um ein Themengebiet im Bereich der Menschenrechte zu bearbeiten.

C'est la vie AusstellungsposterAusstellungsbericht: C'est la vie im Naturhistorischen Museum Bern

Zeitgleich mit einer Gruppe Schulkinder betrete ich an einem verregneten Montag das Naturhistorische Museum in Bern. Ich besuche die Ausstellung „C`est la vie“ und habe eigentlich keine genaue Vorstellung davon, was mich unter diesem Namen erwartet.

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