Jaco van Dormael: Das brandneue TestamentFilmkritik: "Das brandneue Testament" von Jaco van Dormael

Ea. So heisst sie, die zehnjährige Tochter von Gott. Und ihr Vater, in Brüssel wohnhaft, ist keineswegs der barmherzige, gütige Gott, den das Neue Testament präsentiert. Nein, ihr Vater ist jähzornig, von Bosheit geplagt, alkoholabhängig – und gewalttätig. Nachdem er seine Tochter erneut mit dem Gurt verprügelt hat, beschliesst Ea von zuhause auszureissen.

Die Anschläge in Paris vom vergangenen Freitag haben weltweit Fassungslosigkeit ausgelöst! Nebst der Trauer und der Angst, die geschürt wird, erschweren die durch muslimische Attentäter verübten Angriffe die Situation von islamischen Glaubensgemeinden zusätzlich. Die Föderation islamischer Dachorganisationen Schweiz (FIDS) bekundet in einem öffentlichen Schreiben ihre Bestürzung.


Stellungnahme der FIDS

Stellungnahme FIDS

 

Jérôme Garcin: Le VoyantCritique: « Le Voyant » de Jérôme Garcin

Dans son dernier livre, Jérôme Garcin emplit de couleurs et de tonalités recherchées un verbe sonnant fort et fier, celui de «  résister  ». Un verbe que l’auteur honore pour la seconde fois. En 1994, il rendait un hommage distingué à un résistant tombé dans le Vercors, un certain Jean Prévost alias «  Capitaine Goderville  ». Monsieur Garcin a le mérite d’honorer ceux qui ont lutté pour des valeurs et des droits, dont les racines prennent force et appui au plus profond du terreau de la liberté. Il est pénible de reconnaître que, tout comme Jean Prévost, le destin de Jacques Lusseyran fut de tomber dans l’oubli sombre et injuste d’une société qui préfère, trop souvent, porter honneurs à quelques demi-habiles.

Eroffnung Nacht der Religionen, Martin FischerVeranstaltungsbericht: Nacht der Religionen in Bern

Schon zum sechsten Mal fand am letzten Samstag (9. November) die Nacht der Religionen in Bern statt. Gefüllt mit 24 Veranstaltungen und offenen Türen bei insgesamt 29 Organisationen, warb die Nacht für gegenseitiges Verständnis und Toleranz. Das diesjährige Motto "Eins" sorgte dabei erstmal für Klärungsbedarf.

Krishna Prema, Woche der Religionen 2013Veranstaltungsbericht: Besuch des Krishna Tempels im Rahmen der Woche der Religionen

Das Zürcher Forum der Religionen koordiniert die diesjährige Woche der Religionen und versteht es, durch die diversen Anlässe einen Einblick in die multireligiöse Lebenswelt der urbanen Region zu ermöglichen. Das Interesse an der Begegnung mit anderen Glaubensformen scheint vorhanden, denn als der hinduistische Krishna-Tempel abends die Türen öffnet, drängen sich mehr Leute in den Tempelraum, als einen Sitzplatz finden können.

Hare Krishna TempelVeranstaltungsbericht: Ein religionswissenschaftliches Beobachtungsprotokoll aus dem Krishna-Tempel Zürich

Woher kommen die Informationen zum Thema Religion? Wie kommen die Daten zu religiösen Gemeinschaften zu Stande? Natürlich können die Gruppen selbst angefragt werden. Das ist bestimmt interessant, zeigt aber nur eine Sicht, die ihrige. Doch wie sind die Gruppen in die Schweizer Gesellschaft eigebettet, vernetzt und wie werden sie wahrgenommen? Diese Fragen werden von Religionswissenschaftlern bearbeitet, indem sie sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden wie Interviews, Beobachtungen und Umfragen anwenden.

Bible Belt, Creation MuseumVeranstaltungsbericht: Studienreise durch den Bible Belt

Der evangelikale Protestantismus übt nirgends eine so umfassende Wirkung auf Gesellschaft und Kultur aus, wie im US-amerikanischen Bible Belt. Die evangelikale Tradition und die damit einhergehenden religiösen Vorstellungen, Praktiken und Organisationsformen waren Gegenstand eines Seminars der Universität Zürich 2012. Abschluss des Seminars war die Reise durch den Bible Belt. Somit wurde Theoretisches erlebt und fassbar. 

Martin Baumann & Frank Neubert: Religionspolitik - Öffentlichkeit - WissenschaftBuchrezension: "Religionspolitik – Öffentlichkeit – Wissenschaft" von Martin Baumann und Frank Neubert 

Der Religion droht die Irrelevanz und ein nahes Ende. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts war diese Ansicht in der Wissenschaft weit verbreitet. Mit Thomas Luckmanns These der Privatisierung der Religion, die er 1967 in Die unsichtbare Religion veröffentlichte, änderte sich diese Sicht. Als nicht mehr nur die organisierten Religionen untersucht wurden, zeigte sich, dass Religion keineswegs aus dem Leben der Menschen verschwand. Im kürzlich erschienenen Sammelband „Religionspolitik – Öffentlichkeit – Wissenschaft“ zeigen verschiedene (Religions-)Wissenschaftler, dass sich Religion und Religionen in gegenwärtigen Gesellschaften neu formieren und in den drei Bereichen Religionspolitik, Öffentlichkeit und Wissenschaft wieder vermehrt eine Rolle spielen.

Veranstaltungsbericht: Tagung zum Thema "Islam-Debatten: Schweiz – Europa"

Die SGMOIK, die GRIS und das Berner Institut für Islamwissenschaft luden zur dreitägigen Konferenz zum Thema Islam-Debatten: Schweiz – Europa ein. An der Tagung sollte untersucht werden, auf welche Weise und mit welchen Folgen in der Schweiz und überhaupt in Westeuropa über ‹Islam› und ‹Muslime› debattiert wird.

Anne-Marie Holenstein: Religionen Potential oder GefahrBuchrezension: "Religionen - Potenzial oder Gefahr?" von Anne-Marie Holenstein

Welche Rolle spielt Religion in der Entwicklungszusammenarbeit? Wie kann mit den Potentialen und Risiken umgegangen werden? Diesen Fragen geht Anne-Marie Holenstein im Buch Religionen – Potential oder Gefahr? Religion und Spiritualität in Theorie und Praxis der Entwicklungszusammenarbeit nach. Der vorliegenden Publikation liegt ein mehrjähriges Forschungsprojekt zugrunde, welches die Autorin im Auftrag der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) durchgeführt hat. Als Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit dem Thema setzt die Autorin die "Tatsache, dass Religionen vitale kulturelle und politische Gestaltungskräfte sind". Trotz dieser wichtigen Rolle, die Religionen in gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen wahrnehmen, sei der Umgang mit Religion – gerade in der Entwicklungszusammenarbeit – aber "zutiefst ambivalent".

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