Médium CélineA cheval entre deux mondes, la medium Céline Boson Sommer concilie quotidien et spirituel. Un don dont elle a fait son métier.

« J’essaie de vivre avec les vivants avant de vivre avec les morts ». Simple et authentique, Céline présente la médiumnité comme son gagne-pain. Loin des strates spirites et des idées reçues, elle pratique depuis plus de 15 ans dans son atelier à Martigny.

Ausstellung Musliminnen und Muslime: Peter Hüseyin CunzAusstellungsbericht: Eine Ausstellung zu Musliminnen und Muslimen im Kanton Bern

Der Islam hat viele Gesichter, und Muslime und Musliminnen sind nicht grundsätzlich anders als der Durchschnittsschweizer. Dies möchte die Ausstellung, die noch bis zum 3. Dezember in der Heiliggeistkirche in Bern zu sehen ist, zeigen. Zwanzig Muslime und Musliminnen aller Altersgruppen und Nationalitäten beantworteten dieselben Fragen: "Was war bis anhin der glücklichste Moment in deinem Leben?" und "Was bereitet dir Sorgen?" gehörten dazu. Die verschiedenen Antworten zeigen auf, dass Musliminnen und Muslime dieselben Hoffnungen und Sorgen haben wie alle Menschen. Die Geburt der Kinder oder der Lehrabschluss wurden zum Beispiel als glücklichster Tag erwähnt, aber auch der Tag, an dem der Asylantrag angenommen wurde. Sorgen machten sich die zwanzig Personen über die Zukunft der Kinder, die Umweltverschmutzung oder über die politische Situation im ihrem Heimatland. Die Porträtierten wurden auch nach ihrem Glauben gefragt, und auf den zwanzig Plakaten sind zwanzig verschiedene persönliche Ansichten zum Glauben zu lesen. Die kurzen Interviews, die auf den Plakaten nachzulesen sind, werden von Bildern des Fotografen Stefan Maurer begleitet. Zusammen bieten sie einen kurzen Einblick in das Leben von zwanzig verschiedenen Menschen.

Andreas Pichler: Der Pfad des KriegesFilmrezension: "Der Pfad des Kriegers" von Andreas Pichler

"Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.“ Matthäus 10.34

Ein junger Ministrant aus Europa will Priester werden, engagiert sich für soziale Gerechtigkeit in einem der ärmsten Länder der Welt – und wird zum Commandanten Miguel, der in den Untergrund geht und bei einer Entführungsaktion ums Leben kommt. Der Pfad des Kriegers ist eine Film-Dokumentation, die Verwandte, Freunde und ehemalige Weggefährten von Michael Nothdurfter zu Wort kommen lässt. Der Regisseur selbst erklärt sich zu Beginn des Films in der Erzählstimme als ehemaliger Jugendfreund; schafft damit eine Atmosphäre von Nähe und Vertrautheit.

Larry Charles ReligulousFilmrezension:"Religulous" von Larry Charles

Die im Buddhismus ihren Ursprung findenden drei Affen auf dem Werbeplakat des Films „Religulous“, der zurzeit in den Kinos läuft, stellen bereits von vornherein eine klare Aussage dar: Die drei monotheistischen Weltreligionen – markiert durch entsprechende Symbole und Halsketten, die diese Affen tragen – wollen weder sehen, hören, noch sprechen. Ganz im Gegensatz zu Bill Maher, seines Zeichens Komiker, Schriftsteller und vor allem zentrale Figur und einer der Produzenten der „Dokumentation“ Religulous.

goodbyehelloAusstellungsbericht: "Goodbye and Hello" 17.10.2008-5.7.2009 im Museum für Kommunikation, Bern

Mein Weg zum Jenseits führte durch einen dunklen Vorraum, in dem sich zwei Geister aufhielten und mir das Thema der Ausstellung näher brachten. Beim Weitergehen erschien die Anzeige 'Goodbye', die mir den Eingang zum Jenseits signalisierte: Der Beginn der Ausstellung und sogleich der Beginn einer Reise durch ein thematisches Spannungsfeld. 

The Aga Khan and the IsmailisFilmrezension: "An Islamic Conscience. The Aga Khan and the Ismailis" von Shamir Alibhai

Biographie, Gesellschaftsanalyse, religionsgeschichtliche Zeitläufte – und vor allem eine Huldigung an das Lebenswerk eines Mannes. The Aga Khan and the Ismailis – An Islamic Conscience positioniert die Biographie eines religiösen Führers und seine Arbeit in die Geschichte einer weltweiten muslimischen Gemeinschaft, die in der Öffentlichkeit ein Nischendasein fristet.

Evolution als SchoepfungVeranstaltungsbericht: Evolution als Schöpfung

Am 09.12.2015 fand im Rahmen der Eröffnung der Science and Religion Bibliothek der Universität Bern ein Festvortrag unter dem Titel Evolution als Schöpfung statt. Geladen zu Vortrag und Gespräch waren keine Minderen als der schweizer Biologie-Nobelpreisträger und Präsident der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften, Werner Arber, und Christian Link, Professor für Systematische Theologie an der Ruhr-Universität Bochum. Wer dabei einen harten Schlagabtausch erwartete, wurde enttäuscht: "Konsonanz statt Konkurrenz" forderten sowohl Arber und Link in ihren Vorträgen als auch Martin Täuber, Rektor der Universität Bern, René Bloch, Dekan der Theologischen Fakultät, und Kathrin Altwegg, Direktorin des Center for Space and Habilityin ihren Grussworten.

JRFM - Journal for Religion, Film and MediaSoeben ist die Erstausgabe einer neuen, interdisziplinär ausgerichteten, religionswissenschaftlichen Zeitschrift, dem Journal for Religion, Film and Media, erschienen. Die erste Ausgabe widmet sich dem Thema Thinking Methods in Media and Religion und beinhaltet Artikel namhafter Autor_innen wie Bärbel Beinhauer-Köhler, Mia Lövheim, Roger Odin, Daria Pezzoli-Olgiati und Sigrid Schade. Das Journal entsteht in Zusammenarbeit des Zentrums für Religion, Wirschaft und Politik (Zürich), der Universitäten Graz (AUT), Hull (UK), Marburg (GER), Villanova (USA) sowie der Fondazione Bruno Kessler (ITA).

Steffen Führding & Peter Antes (Hg.): Sakularitat in religionswissenschaftlicher PerspektiveBuchrezension: "Säkularität in religionswissenschaftlicher Perspektive" von Steffen Führding und Peter Antes (Hg.)

Der von Steffen Führding und Peter Antes herausgegebene Sammelband „Säkularität in religionswissenschaftlicher Perspektive“ ist ein aktueller Beitrag zur religionswissenschaftlichen Erforschung der religiösen «Nones». Ausgehend von der These einer religiösen Pluralisierung konstatieren die Herausgeber in ihrem Vorwort, dass die Zahl der Religionslosen und Konfessionsfreien in Westeuropa stetig wachse. Gleichzeitig gebe es eine "Sprachlosigkeit" zwischen Säkularen und Religiösen zu beobachten, die das Potential habe, für den demokratischen Verfassungsstaat problematisch zu werden (Habermas). Der Band verfolge die Absicht, "Säkularität und säkulare Weltdeutungen in das Blickfeld religionswissenschaftlicher Forschung [zu] rücken […] und damit ein ebenso neues wie wichtiges Forschungsfeld für die Religionswissenschaft [zu] öffnen" (S. 8).

Martin RiesenbrodtVeranstaltungsbericht: Vortrag von Prof. Dr. Martin Riesebrodt an der Universität Zürich am 14. Mai 2013

Die Universität Zürich durfte am 14.5.13 einen der bekanntesten Religionssoziologen der Gegenwart willkommen heissen. Im Rahmen einer Masterveranstaltung des Zentrums für Religion, Wirtschaft und Politik (ZRWP) wurde Prof. Dr. Martin Riesebrodt eingeladen, um einen öffentlichen Vortrag über Religion zu halten. Seine Rede transformierte nicht nur zunächst banal erscheinende Ansätze in bedeutende Theorien, sondern galt auch regelrecht als ein Plädoyer für den allgemeinen Religionsbegriff – zum Trotz aller Skepsis.

Was ist Religion?

Der Begriff 'Religion' ist ein westliches Produkt und muss deshalb aufgegeben werden. Er wurde in der Kolonialzeit durch die politische Interessenlage des Westens verformt und zur Kategorisierung fremder, meist als primitiv empfundener Gesellschaften sowie zur Rechtfertigung der eigenen Macht benutzt – so die Meinung einiger Wissenschaftler. Es stellt sich dabei aber die Frage, wovon denn nun stattdessen die Rede sein soll: Diskurs, Weltbild oder doch Tradition? Eine bessere Alternative zum Religionsbegriff scheint nie gefunden worden zu sein. Sollte er also trotzdem beibehalten werden, wie ist er dann zu rechtfertigen?

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