Zwischen Synagoge und KircheBuchrezension: Messianische Juden in Jerusalem von Martin Steiner

Dass Martin Steiner, Assistent am Institut für Jüdisch-Christliche Forschung der Universität Luzern, sich entschlossen hat, seine Diplomarbeit, 2015 an der Universität Wien eingereicht, in einer leicht überarbeiteten Fassung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist begrüßenswert. Denn das Thema seiner Arbeit, die religiöse Bewegung der messianischen Juden in Jerusalem, verdient eine breitere Aufmerksamkeit. Die Diversität der Religionen und die Diversität der religiösen Anschauungen ist eine unbestreitbare Tatsache. Sie prägen nicht nur in unserem Zeitalter, sondern schon in der Vergangenheit das Feld des Religiösen. Sichtbar durch die Medien sind jedoch vorwiegend die tradierten positiven Religionen, von denen ein einprägsames, vereinfachtes Bild vermittelt wird. Dabei ist die Bandbreite der Ausrichtungen in den einzelnen Religionen, auch den tradierten, derart groß, dass es hier allenfalls Schnittmengen gibt, aber keine konstanten religiösen Größen.
Dieser Situation wird Martin Steiner gerecht, indem er für die Darstellung eines religiösen Randphänomens, die messianisch-jüdische Bewegung und speziell ihre Präsenz in Jerusalem, auf der einen Seite historische Bezüge, auf der anderen Seite theologische Manifestationen und auf einer dritten Seite empirisches Material aufbereitet, um mit dieser Triangulation (S. 9) ein möglichst umfassendes Bild dieser Bewegung zu vermitteln.

 

National Coalition Building Institute RespectAm Sonntag, den 29. Mai 2016, nahmen sich 50 muslimische, alevitische, jüdische und andere Interessierte Zeit für eine Veranstaltung von National Coalition Building Institute (NCBI).

MARE NOSTRUM. Ein Konzert. Eine ReiseFilmrezension: "MARE NOSTRUM. Ein Konzert. Eine Reise" von Michelle Brun und Stefan Haupt

Der Plot des Films ist schnell erzählt: Jordi Savall und sein Ensemble Hespèrion XXI kommen nach Buchs SG für ein Konzert, in dem Schüler_innen der Scuola Vivante bei vier Stücken mitsingen. Einen Monat nach dem Konzert unternehmen die Schüler_innen eine Bildungsreise nach Ait Bouguemez, einem Berber_innendorf im hohen Atlas Marokkos und berichten von ihren Erlebnissen.

Daria Pezzoli-Olgiati, ©Universität ZürichVerabschiedung von Prof. Dr. Daria Pezzoli-Olgiati im Rahmen des 10-Jahre-Jubiläums des Zentrums für Religion, Wirtschaft und Politik

Nach beinahe sechs Jahren als Leiterin des ZRWPs verlässt Daria Pezzoli-Olgiati die Universität Zürich nach München. Nicht ganz freiwillig – muss an dieser Stelle eingeschoben werden. Prof. Dr. Thomas Schlag, Dekan der Theologischen Fakultät Zürich meint: „Unter günstigeren Voraussetzungen wäre der Weggang vermeidbar gewesen. Dieses Kapitel ist kein Ruhmesblatt für die Universität.“ Was sich hinter den Kulissen genau abgespielt hatte, wird die Öffentlichkeit wohl nie erfahren. Klar ist, dass das von Pezzoli-Olgiati mit aufgebaute ZRWP stets um finanzielle Unterstützung bangen musste. „Diese Sparpolitik, dieses Hin und Her, stehen der Leistung von Daria Pezzoli-Olgiati und ihrem Forschungsteam diametral entgegen“, so Thomas Schlag weiter.

ZRWP LogoSeit der Gründung des Zentrums für Religion, Wirtschaft und Politik (ZRWP) sind 10 Jahre vergangen. An der Jubiläumsveranstaltung in Zürich haben acht Referent_innen in die Vergangenheit geschaut, die Gegenwart analysiert und ein Blick in die Zukunft gewagt.

Jesus Christ SuperstarDer Musical-Welterfolg mit Starbesetzung aus dem Londoner West End

Ein Musical über Jesus Christus – das hatte auf diese Art und Weise noch niemand gewagt: Jesus Christ Superstar nannten Andrew Lloyd Webber und Tim Rice ihr revolutionäres Werk, mit dem sie vor über 40 Jahren ihren grossen Durchbruch feierten.

Adrian Vatter: Vom Schächt- zum MinarettverbotBuchrezension: "Vom Schächt- zum Minarettverbot" von Adrian Vatter (Hg.)

"Stärker als viele andere Länder ist die Schweiz im Verlaufe ihrer Geschichte von religiös motivierten Glaubenskonflikten geprägt worden. […] Dass die Schweiz an diesen religiös dominierten Konflikten nicht zerbrach, sondern trotz konfessioneller und sprachlicher Heterogenität zusammenwuchs, führen Sozialwissenschaftler auf die hohe Integrationskraft ihrer politischen Institutionen zurück."

Ken Loach: Jimmy's HallCritique: "Jimmy's Hall" de Ken Loach

Dans son dernier film Jimmy’s Hall le réalisateur britannique Ken Loach pose sa caméra dans l’Irlande des années 1930. Exploitant l’histoire de James Gralton (1886-1945) qui fut exilé de force aux Etats-Unis d’Amérique, Ken Loach filme la méfiance de l’Eglise vis-à-vis du communisme et de la liberté artistique et philosophique.

Mirjam von Arx: Virgin TalesFilmrezension: "Virgin Tales" von Mirjam von Arx


Mit einem Ring soll das Gelöbnis der 14-jährigen Kameryn zur Keuschheit bis zu ihrer Hochzeit besiegelt werden. Im Beisein von Familie und Freunden hat sie gelobt rein zu bleiben, auf Sex vor der Ehe zu verzichten und geduldig zu warten, bis der von Gott für sie vorgesehene Mann bei ihrem Vater um ihre Hand anhalten wird.

Médium CélineA cheval entre deux mondes, la medium Céline Boson Sommer concilie quotidien et spirituel. Un don dont elle a fait son métier.

« J’essaie de vivre avec les vivants avant de vivre avec les morts ». Simple et authentique, Céline présente la médiumnité comme son gagne-pain. Loin des strates spirites et des idées reçues, elle pratique depuis plus de 15 ans dans son atelier à Martigny.

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