MadchenbeschneidungMädchenbeschneidung im Islam

Die Beschneidung weiblicher Genitalien wird hauptsächlich in Ländern Afrikas praktiziert, in denen der Islam vorherrschend ist. Obwohl die Prozedur, welche für die Betroffenen nicht nur einen Schnitt zur Frau, sondern auch einen Schnitt in die Seele bedeutet, nirgends im Koran erwähnt wird, dient der Glaube immer wieder als Begründung für die Tat.

Der Schweizer Psychologe C. G. Jung gilt als Pionier der Märchenforschung

Was können die Bilder der Märchen für den modernen Menschen bedeuten? Können Märchen auf der Suche nach Sinn und Lebensorientierung helfen? Und sie sind gar als Religionsersatz zu verstehen? Ein Gespräch mit Pater Bruno Lautenschlager SJ, der sich mit der Märchendeutung nach Carl Gustav Jung beschäftigt.

MünzenJeder ökonomische Akt ist ein Akt des Glaubens

Da ein Kreditschein nicht mehr den Nominalwert von Geld materiell ausdrückt, gilt für das Funktionieren der Wirtschaft einzig und allein der Glaube an den realsymbolischen Wert desselben (vgl. Schnaas 2012: 23-30). Börsen als Institutionen, deren Kerngeschäft gerade der Handel mit Wertpapieren ist, aktualisieren diesen Glaubensakt im täglichen Wirtschaften immer wieder. In Analogie zum Kirchen(raum) als Ort, in dem der Gläubige betet, über Gott nachdenken kann und dadurch seinen Glauben aktualisiert und bekundet, kann meines Erachtens die Institution der Börse verstanden werden.

StrategienStatements von Wirtschaftsunternehmen und sogar vom Staat in Bezug auf Strategien im Umgang mit den in naher Zukunft zu erwartenden Folgen der Wirtschaftskrise sind wohl gegenwärtig das beste Beispiel für jenes Phänomen, das Huppenbauer als Handeln "[…] im Kontext von Unsicherheiten, Nichtplanbarkeiten, Kontingenzen, Unverfügbarkeiten usw." (2008, 33) nennt.

Awakening the WarriorBei den Promise Keepers handelt es sich um eine evangelikale Männergruppierung, welche sich für ein starkes Männlichkeitsbild einsetzt. Mit professionell hergestellten Veranstaltungstrailern werden Männer abzuholen versucht. Doch welches Männlichkeitsbild entwerfen sie darin? Welche Männer sollen angesprochen werden? Diese Fragen sollen anhand von der Promofilmen, die eigens zu Werbezwecken für die jährlichen Veranstaltungen aufgenommen wurden, beantwortet werden.

Das Jüdische Museum Berlin präsentiert auf dem Internet religionspädagogische Videos zu unterschiedlichen Themen. In einfacher Sprache und farbigen Bildern wird beisielsweise erläutert, dass die Gebetskette nicht nur bei den Katholiken, sondern auch bei den Hindus und Muslimen beliebt sind. Oder es wird beschrieben, wie Musliminnen ihr Kopftuch auf moderne Art und Weise binden. Zu den Videos.

Die "Antwort auf den bundesweit festgestellten Bedarf an einer interreligiösen, interkulturellen Ausbildung" lieferte im Rahmen einer Medienkonferenz die ZHAW (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften) in Winterthur am vergangenen Mittwoch. Geleitet wird das neue Studien-Programm durch das dort ansässige Zentrum Interkultureller Kompetenz des ISBB (Institut für Sprache in Beruf und Bildung), welches ab September 2009 den entsprechenden Lehrgang anbieten will.

Christian RutishauserIm Frühjahr startet das Lassalle-Haus Bad Schönbrunn gemeinsam mit dem Romero-Haus Luzern und dem Zentrum Theologie Interkulturell der Universität Salzburg den Studiengang Spirituelle Theologie im interreligiösen Prozess. Jesuitenpater Dr. Christian Rutishauser war führend bei der Konzeption des Lehrgangs, der einen Masterabschluss zum Ziel hat.

Mit Religionsunterrichts die "drohenden Ignoranz" der kulturellen Hintergründe verhindern

Ausgehend von der Aufklärung und der Französischen Revolution – bis hin zum Versuch der ganzheitlichen Verbannung der Religion aus dem öffentlichen Raum – ist der Begriff der Säkularisierung in Europa fester Bestandteil des Diskurses geworden, unter anderem in Bezug auf die Rolle des Christentums in der öffentlichen Schule. Nicht zuletzt konnte das Christentum mit Hilfe des Begriffs der Säkularisierung quasi konserviert werden. Der Dachverband der Schweizer Lehrerinnen und Lehrer (LCH) hat in seiner Position vom letzten Oktober "dramatische Veränderungen" in den letzten Jahrzehnten festgestellt: Das Kruzifix an der Wand und die Schulgebete seien mit einigen wenigen Ausnahmen aus dem Schulzimmer verschwunden; die christlichen Feste verkämen immer mehr zu einem "kulturhistorischen Bildungsgegenstand".

Im Abstimmungs-Diskurs zur Anti-Minarett-Initiative wird von Seiten der Initianten und von gewissen Medien behauptet, das Minarett sei Symbol eines religiös-politischen Machtanspruchs der Muslime, welche in der Schweiz die Scharia einführen, an ihr orientierte Parallelgesellschaften aufbauen und den Schweizer Rechtsstaat unterwandern wollten. Zudem sorgten Medienmeldungen für Aufruhr, wonach ein Schweizer Professor zumindest die Einführung von bestimmten Elementen der Scharia fordere. Der folgende Beitrag beabsichtigt, einige grundlegende Informationen zur Scharia und ihrer gegenwärtigen Anwendung in islamischen und westlichen Staaten zu vermitteln und am Beispiel des Familienrechts die zentrale Frage der Vereinbarkeit von Scharia und Menschenrechten zu erörtern.

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