LGBTI USAHomosexuelle, die einer evangelikalen Gruppierung angehören, können schnell in einen Gewissenskonflikt geraten, da ihre Sexualität nicht der geforderten Lebensweise entspricht. Seit den 1970er-Jahren lassen sich v. a in den USA evangelikale Homosexuelle von ihrer gleichgeschlechtlichen Neigung heilen. Im Zuge dessen sind in den Vereinigten Staaten von Amerika sogenannte Ex-Gay-Organisationen entstanden. Doch bieten auch schweizerische Organisationen Heilungstherapien an. Mit Hilfe einer Kombination aus psychologischen Methoden und religiösen Aktivitäten, versuchen sie Homosexuelle von ihrer Homosexualität zu befreien.

YogaIn der Schweiz ist Yoga in den letzten Jahren zum Trendsport geworden  sie ist eines der Länder in Europa, in dem Yoga am meisten praktiziert wird. In praktisch allen Fitnesscentern sowie in anderen Trainingsorten werden Yogakurse angeboten. Das Angebot reicht von Power-Yoga zu Bikram- und Hatha-Yoga. Viele Krankenkassen unterstützen sogar finanziell den Besuch solcher Kurse. Dabei stellen sich aber einige Fragen: Ist Yoga wirklich ein Sport oder 'nur' eine Meditationsform zum Nutzen der Religion? Woher kommt Yoga eigentlich und was ist sein Ziel? Und wie ist es zu uns in die Schweiz gelangt?

MadchenbeschneidungMädchenbeschneidung im Islam

Die Beschneidung weiblicher Genitalien wird hauptsächlich in Ländern Afrikas praktiziert, in denen der Islam vorherrschend ist. Obwohl die Prozedur, welche für die Betroffenen nicht nur einen Schnitt zur Frau, sondern auch einen Schnitt in die Seele bedeutet, nirgends im Koran erwähnt wird, dient der Glaube immer wieder als Begründung für die Tat.

Der Schweizer Psychologe C. G. Jung gilt als Pionier der Märchenforschung

Was können die Bilder der Märchen für den modernen Menschen bedeuten? Können Märchen auf der Suche nach Sinn und Lebensorientierung helfen? Und sie sind gar als Religionsersatz zu verstehen? Ein Gespräch mit Pater Bruno Lautenschlager SJ, der sich mit der Märchendeutung nach Carl Gustav Jung beschäftigt.

MünzenJeder ökonomische Akt ist ein Akt des Glaubens

Da ein Kreditschein nicht mehr den Nominalwert von Geld materiell ausdrückt, gilt für das Funktionieren der Wirtschaft einzig und allein der Glaube an den realsymbolischen Wert desselben (vgl. Schnaas 2012: 23-30). Börsen als Institutionen, deren Kerngeschäft gerade der Handel mit Wertpapieren ist, aktualisieren diesen Glaubensakt im täglichen Wirtschaften immer wieder. In Analogie zum Kirchen(raum) als Ort, in dem der Gläubige betet, über Gott nachdenken kann und dadurch seinen Glauben aktualisiert und bekundet, kann meines Erachtens die Institution der Börse verstanden werden.

StrategienStatements von Wirtschaftsunternehmen und sogar vom Staat in Bezug auf Strategien im Umgang mit den in naher Zukunft zu erwartenden Folgen der Wirtschaftskrise sind wohl gegenwärtig das beste Beispiel für jenes Phänomen, das Huppenbauer als Handeln "[…] im Kontext von Unsicherheiten, Nichtplanbarkeiten, Kontingenzen, Unverfügbarkeiten usw." (2008, 33) nennt.

Awakening the WarriorBei den Promise Keepers handelt es sich um eine evangelikale Männergruppierung, welche sich für ein starkes Männlichkeitsbild einsetzt. Mit professionell hergestellten Veranstaltungstrailern werden Männer abzuholen versucht. Doch welches Männlichkeitsbild entwerfen sie darin? Welche Männer sollen angesprochen werden? Diese Fragen sollen anhand von der Promofilmen, die eigens zu Werbezwecken für die jährlichen Veranstaltungen aufgenommen wurden, beantwortet werden.

Das Jüdische Museum Berlin präsentiert auf dem Internet religionspädagogische Videos zu unterschiedlichen Themen. In einfacher Sprache und farbigen Bildern wird beisielsweise erläutert, dass die Gebetskette nicht nur bei den Katholiken, sondern auch bei den Hindus und Muslimen beliebt sind. Oder es wird beschrieben, wie Musliminnen ihr Kopftuch auf moderne Art und Weise binden. Zu den Videos.

Die "Antwort auf den bundesweit festgestellten Bedarf an einer interreligiösen, interkulturellen Ausbildung" lieferte im Rahmen einer Medienkonferenz die ZHAW (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften) in Winterthur am vergangenen Mittwoch. Geleitet wird das neue Studien-Programm durch das dort ansässige Zentrum Interkultureller Kompetenz des ISBB (Institut für Sprache in Beruf und Bildung), welches ab September 2009 den entsprechenden Lehrgang anbieten will.

Christian RutishauserIm Frühjahr startet das Lassalle-Haus Bad Schönbrunn gemeinsam mit dem Romero-Haus Luzern und dem Zentrum Theologie Interkulturell der Universität Salzburg den Studiengang Spirituelle Theologie im interreligiösen Prozess. Jesuitenpater Dr. Christian Rutishauser war führend bei der Konzeption des Lehrgangs, der einen Masterabschluss zum Ziel hat.

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