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Im 19. Jahrhundert führte die Philosophie der Aufklärung zu einer Spaltung des religiösen Judentums in eine reformorientierte Variante und in eine sich als „orthodox“ definierende Strömung. Die Reformer hielten das Religionsgesetz, die Halacha, für wandelbar und sogar für teilweise obsolet, während die Orthodoxen die seit der Spätantike überlieferten religiösen Gebote und Verbote  für prinzipiell nicht veränderbar erachteten. Auf der Basis dieser grundsätzlichen Differenz werden in diesem Beitrag die verschiedenen Ausformungen nicht-orthodoxen Judentums vorgestellt. Dazu gehören als grösste Gruppierung das Reformjudentum und seine „konservative“ Variante die „positiv-historische“ Schule.

Die jüdische Religionspraxis sollte sich so erneuern, dass sie auch von den zunehmend weltlich gebildeten Juden, die sich kulturell an die Mehrheitsgesellschaft assimilierten, respektiert werden konnte. Als veraltet angesehene Gebete wurden abgeschafft und die Landessprache hielt Einzug in den Gottesdienst.

Messianic symbolsBei den sogenannten „messianischen Juden“ handelt es sich um eine junge und auch zeitgenössische Bewegung, die sich mit den Judenchristen der Antike identifiziert. Eine Kontinuität zu den zahlreichen historischen Gruppierungen jener Zeit (Ebioniten, Symmachianer, Nassaräer etc.) besteht jedoch nicht. Ein nennenswerter Teil der „messianischen Juden“ ist aufgrund des jüdischen Religionsgesetzes (Halacha) Jüdin bzw. Jude und glaubt, dass Jesus von Nazareth der (göttliche) Messias ist. Entsprechend ihrem Selbstverständnis verstehen sich messianische Juden als Teil des Judentums, teilen aber signifikant christliche Glaubensinhalte.
Im Dictionary of Jewish-Christian Relations fasst E. Kessler das „Messianische Judentum“ als eine Grösse zusammen:

“Messianic Judaism consists of Jews (individuals with Jewish ancestry) and Gentiles who believe that accepting Yeshua (Jesus) into their lives they can live a fulfilled Jewish life."

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