Die Sieben Sakramente von Rogier van der Weyden

Der griechische Ausdruck für katholisch katholikos bedeutet „allgemein; das Ganze betreffend“ und drückt damit den Anspruch der Katholischen Kirche aus, eine weltumfassende, örtlich unbegrenzte Glaubensgemeinschaft zu sein. Wie bei anderen Formen des Christentums auch, ist das Bekenntnis zu Jesus von Nazaret als Gottes Sohn zentral. Von ihren heiligen Schriften her, steht diese Gemeinschaft in der Tradition des Judentums, von dem sie das Alte Testament übernommen hat. Sinn und Zweck der Kirche leitet diese von Jesus Christus selbst ab. In den sogenannten „Grundvollzügen“ wird dies sichtbar: Zeugnis (martyria), Liturgie (leiturgia), Diakonie (diakonia) und Gemeinschaft (communio).

 

Verbreitung und Organisation

Die katholische Kirche ist weltweit verbreitet, jedoch variieren die Mitgliederzahlen regional stark. Als Zentren mit mehrheitlich katholisch geprägten Gesellschaften, können Ost-, Süd- und Westeuropa, Süd- und Mittelamerika, Zentralafrika sowie die Philippinen genannt werden. Indes stellen Katholiken in Ländern wie Kamerun, Kanada und den USA jeweils die grösste Religionsgemeinschaft des Landes. Katholische Christen bilden in asiatischen Ländern in der Regel die religiöse Minderheit. Katholiken sind nur auf den Philippinen und in Osttimor in der Mehrheit. Grössere Minderheiten finden sich in Vietnam (8%) und Südkorea (ca. 10 %) sowie die 25 Millionen Katholiken in Indien, die wiederum im Bundesstaat Kerala besonders zahlreich sind. In Asien finden sich einige Staaten in denen Katholiken leben, die ihren Glauben jedoch nicht praktizieren. Die Katholische Kirche hat zudem in Ländern wie dem Königreich Bhutan oder Saudi- Arabien keine offiziellen Strukturen.
Ist von der Katholischen Kirche die Rede, ist oft die Lateinische Kirche gemeint. De Jure gliedert sich jedoch die katholische Kirche in 24 Teilkirchen. Dieser Status bringt weitgehende kirchenrechtliche Eigenständigkeit sowie unterschiedliche Gestaltung der religiösen Praktiken mit sich. Da die übrigen 23 Teilkirchen geographisch und rituell im sogenannten Christlichen Osten (etwa die Syrisch-Maronitische Kirche von Antiochien, der viele Christen im Libanon und in Syrien angehören) verwurzelt sind, ist auch von Katholischen Ostkirchen oder Unierten, also in Einheit mit Rom stehenden, Kirchen die Rede.
Zusammenfassend lässt sich die Katholische Kirche in drei Ebenen gliedern: Lokal ist das religiöse Leben meistens in Pfarreien organisiert. Diese sind geographisch definiert und haben mindestens eine Kirche sowie in der Regel einen Pfarrer als geistlichen und administrativen Leiter der Pfarrei.
Auf regionaler Ebene ist das Bistum/ Diözese relevant. Geleitet von einem Bischof und seinen Mitarbeitern ist es für Belange wie Ausbildung des Seelsorge-Personals, Personalplanung, Ernennung von Pfarrern, Erteilung von Lehrerlaubnissen, die kirchliche Rechtsprechung und die Gesetzgebung im Bistum zuständig. Aufgrund dieser weitreichenden Befugnisse und der relativen Eigenständigkeit von Bistümern gelten diese rechtlich als Teilkirchen und die eigentlichen Ortskirchen. Der Bischof ist in einer Teilkirche der spirituelle und administrative Hauptverantwortliche.
Global gesehen wird meistens der Papst mit Sitz in Rom als oberste Instanz wahrgenommen. Rechtlich liegt jedoch die oberste Autorität der Kirche beim Papst und der Gesamtheit der Bischöfe. Die meisten Leitungsaufgaben werden jedoch faktisch vom Papst und den römischen Behörden wahrgenommen. Darunter fallen Ernennungen von Bischöfen, Formulierung und Umsetzung von gesamtkirchlichen Standards für Bildung, Glaubenslehre, gottesdienstliche Feiern, die oberste kirchliche Rechtsprechung sowie diplomatische Beziehungen. In ihrer zentralen Organisation, den diplomatischen Vertretungen sowie einem kodifizierten Recht ist die katholische Kirche einem Staat nicht unähnlich.

Historische Entwicklung

In ihrem Selbstverständnis geht die Katholische Kirche auf den Jüngerkreis des jüdischen Provinzpredigers und Wundertäters Jesus von Nazaret in Galiläa zurück. Die zunächst mehrheitlich jüdischen Jesusgläubigen sehen in ihm den Messias, also den Gesalbten Gottes bzw. Christus wie der griechische Titel lautet. Darüber hinaus offenbart er sich seinen Anhängern als Sohn Gottes. Den Ausführungen der Evangelien (Lebensbeschreibungen Jesu) zufolge sind diese von Jesus berufen und zum Verkünden der Botschaft des Reichs Gottes ausgesandt. Das scheinbare Ende der Jesus-Bewegung, die Kreuzigung Jesu am Anfang des ersten Jahrhunderts durch die römischen Autoritäten in Jerusalem, bezeugen auch nichtchristliche Quellen. Indes wird die Botschaft vom leeren Grab und die folgenden Erscheinungen des Auferstandenen Jesus zum Kern des christlichen Glaubens. Er bleibt zunächst eine Spielart der jüdischen (Volks-)Religion. Entsprechend ist das erste Zentrum der Jesusbewegung in Jerusalem, zugleich das religiöse Zentrum des Judentums. Diese Grundbedingungen stellen den Rahmen für die weitere Entwicklung der Jesusbewegung zunächst innerhalb, später neben dem Judentum sowie im geographischen Rahmen und in Wechselwirkung mit dem Römischen Reiches. Erste Weichen für eine Trennung von Jesusgläubigen aus dem Judentum heraus stellte der Missionar Paulus. In Briefen an christliche Gemeinden legitimierte er ein Christentum, das sich von wesentlichen religiösen Vollzügen des Judentums (Beschneidung, Speisegebote) lossagt und dadurch auch Anhängern paganer Religionen zugänglicher wurde.
Das vom Judentum unterschiedene und getrennte Christentum erfährt im Römischen Reich eine Entwicklung von gewaltsamer Verfolgung über rechtliche Duldung bis hin zur Staatsreligion. Innerhalb der Kirche wurden an Orten prägender Gemeinden Patriarchate gebildet. Sie stellen eine Form regionaler Struktur dar. Roms Stellung als «Erster unter Gleichen» (der Patriarchate) entwickelte sich in der Folge zur einer Zentralinstanz. In diese Zeit fällt auch das Konzil von Nikaia (325 n. Chr.), auf dem über die Gottessohnschaft Jesu gestritten wurde. Als Versammlung aller Bischöfe (vom Anspruch her) zur Verhandlung von Glaubenssätzen, die alle Gläubigen betreffen, wurden die Konzilien zur höchsten Lehrautorität. Nicht selten waren theologische Krisen («christologische» Konzilien der Spätantike) oder Neuausrichtungen (Trienter Konzil nach der Reformation 1545-1563; 1. Vatikanisches Konzil 1869/70; 2. Vat. Konzil 1962-1965) Grund für diese Versammlungen. Weitere prägende Etappen waren die nicht immer linear verlaufende Missionierung der (west-)europäischen Ethnien, die die Westkirche einschneidend veränderte. Ein Beispiel hierfür ist die Akzentverschiebung bei der Taufpraxis weg von einem individuellen und lang vorbereiteten Initiationsritus hin zu flächendeckenden sog. Volkstaufen.
Als Meilensteine der Kirchengeschichte sind ferner die Trennung der Ost- und Westkirche im Jahre 1054 sowie die Reformation, die wiederum eine Trennung innerhalb der Westkirche bedeutete, zu nennen. Im Windschatten der sog. «Entdeckung» der neuen Kontinente verbreitete sich der Katholizismus auch in Süd- und Nordamerika sowie in Afrika. Die gesellschaftliche und politische Stellung der Katholischen Kirche zunächst in Europa haben die als Aufklärung bekannten geistesgeschichtlichen Vorgänge nachhaltig beeinflusst. Mit entsprechender Zeitverzögerung haben diese Einfluss auf das kirchliche Selbstverständnis gehabt. Theologisch wurden sie auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil eingeholt. In dessen Rahmen hat sich die Kirche positiv zu anderen christlichen Konfessionen, den übrigen Religionen sowie der Religionsfreiheit positioniert.Papst Franziskus, März 2013, Foto: Casa Rosada

Lehre

Wie generell im Christentum, ist der Kern des Katholizismus der Glaube an Jesus Christus als zentrale Erlösergestalt, Sohn Gottes und damit selbst Gott. Zugleich wird an den Vatergott geglaubt, den Jesus selbst verkündigt hat sowie an den Heiligen Geist als dritte göttliche Person. Damit proklamiert das Christentum zwar den Glauben an einen Gott, sieht diesen aber als ein Beziehungsgeflecht aus drei Personen an. Seinen jüdischen Wurzeln ist es insofern verpflichtet, als dass es diesen trinitarischen Gott mit dem in der hebräischen Bibel verkündigten Schöpfergott Israels identifiziert. Jedoch wird im Leben Jesu als Mensch und Gott zugleich der Höhepunkt der Offenbarung des Wesens Gottes gesehen. Indes ist in katholischem Verständnis das Wort Gottes selbst identisch mit dem Sohn Gottes. Es hat sich in den heiligen Schriften und mittels der Propheten Israels ausgedrückt, vollends aber im Leben Jesu. In dieser Lesart sind die Schriften nicht schlechthin das Wort Gottes, sondern Ausdruck des Wortes Gottes. Ein Verständnis, das auch die wissenschaftliche Erforschung dieser Schriften als Literatur innerhalb katholischer Theologie ermöglicht. Jesus Christus als menschgewordenes Wort Gottes wird ferner als zentrale Heilsgestalt geglaubt, die durch das eigene Leben, seinen Kreuzestod und die Auferstehung den Menschen vom Tod und der Sünde erlöst hat. Als Heilsvermittlerin und Empfängerin göttlicher Gnade geniesst die Mutter Jesu Maria heilsgeschichtliche Bedeutung und Verehrung. Das zentrale Heilsereignis der Auferstehung resultiert im Glauben an ein Leben nach dem Tod sowie eine Vollendung mit und in Gott. Christliches Menschenbild bedeutet theologisch, dass der Mensch ein Ebenbild Gottes und damit gottfähig ist, nicht zuletzt, da Gott sich selbst in einem Menschenleben ausdrücken kann. Unbeschadet des originären Gutseins des Menschen wird er als von der Sünde korrumpiert und daher als erlösungsbedürftig geglaubt. Diesbezüglich wird geglaubt, dass die Nachvollzüge des Heils sich zuvorderst in den Sakramenten, insbesondere der Eucharistie (siehe religiöse Praxis), also den gottesdienstlichen Feiern ereignen. Diese seien wie auch die gläubige Gemeinschaft, die umfassende Kirche von Jesus Christus selbst eingesetzt.

Religiöse Praxis

Die katholische Kirche unterscheidet bei ihren Praktiken zwischen Sakramenten (Heiligtümern) und anderen Formen sowie zwischen öffentlichen, gemeinschaftlichen Vollzügen (Liturgie) und persönlichen Frömmigkeitsformen. Als Feier des Leidens, Sterbens und Auferstehens ist Ostern der Höhepunkt der jährlichen Festfolge. Diesem Fest geht eine siebenwöchige Fastenzeit voraus; eine ebenso lange Osterzeit folgt ihm. Davon abgeleitet gilt der sonntägliche Gottesdienst als Wochenostern. Ist von Gottesdienst die Rede, so ist allermeist eine Eucharistie (gr. Danksagung) bzw. Messe gemeint; in den Ostkirchen ist auch von Göttlicher Liturgie die Rede. Es handelt sich um rituelle Feiern, die von Priestern geleitet werden, bestimmte Gebete, Bibellesungen sowie eine Mahlfeier enthalten. Die Mahlfeier, die auch selbst als Eucharistie bezeichnet wird, beruft sich in Worten und Riten auf das Abschiedsmahl (letztes Abendmahl) Jesu vor seiner Kreuzigung. Dabei werden dem katholischen Glauben zufolge Brot und Wein in Leib und Blut Jesu Christi gewandelt und vergegenwärtigen so diesen der Gemeinde und insbesondere jenen Gläubigen, die Leib (und Blut Christi) empfangen, also essen und trinken. Die meisten übrigen Sakramente wie Taufen (Übergiessen mit Wasser oder Eintauchen in dasselbe), Firmungen, Trauungen, (Priester-)Weihen finden meistens oder immer im Rahmen von Eucharistiefeiern statt. Die religiöse Initiation beginnt mit der Taufe, die allermeist bei Säuglingen erfolgt. Volle Teilnahme an der eucharistischen Mahlfeier setzt eine vorangehende Unterweisung voraus und wird als Erstkommunion zelebriert. Dies geschieht üblicherweise im Alter von neun Jahren. Im Jugend- bzw. Heranwachsenden Alter folgt die Firmung als Taufbestätigung der Gläubigen. Als sich in der Regel gegenseitig ausschliessende religiös gedeutete und entsprechend gefeierte Lebensformen gelten das Männern vorbehaltene Priestertum und die Ehe. Mit Taufe und Firmung können diese als Feiern an Lebenswenden (rites de passage) bezeichnet werden. Dies galt auch für die früher als sogenannte letzte Ölung bezeichnete, Vorbereitungsfeier auf den Tod. Unterdessen heisst sie Krankensalbung und wird bei schweren Erkrankungen als spirituell stärkender Ritus begangen, der die Heilungstätigkeiten Jesu vergegenwärtigen soll. Schliesslich wird durch Schuldbekenntnis und Lossprechung durch den Priester im Beichtsakrament die Vergebung Gottes gefeiert. In den Ostkirchen weicht die Form der Sakramente teilweise stark von der hier beschriebenen ab.
Des Weiteren ist die religiöse Praxis regional und temporär sehr unterschiedlich von Gebetsformen, Segnungen, Prozessionen, Heiligenverehrungen (in der Schweiz besonders Bruder Klaus), Wallfahrten und klösterlichen Einrichtungen geprägt. Wallfahrten und Heiligenverehrungen hängen häufig zusammen, da viele Wallfahrtsorte faktische oder angenommene Grabstätten von Heiligen (Assisi, Rom, Santiago de Compostela) oder aber Orte von Wundern derselben darstellen (Einsiedeln, Lourdes).
Bei der Heiligenverehrung ist Maria, die Mutter Jesu, hervorzuheben. Zahlreiche Kirchen und Wallfahrtsorte sind ihr gewidmet, grosse Teile des Angelus-Gebets und des Rosenkranzes sind an sie gerichtet und in Ostkirchen sind Marienikonen ein fester Bestandteil von Gottesdienst und häuslicher Frömmigkeit.
Als Besonderheit kann die Bildung herausgehoben werden. Einerseits wird die religiöse Lehre nicht nur familiär und in Predigten weitergegeben, sondern eher überwiegend in schulischer oder quasi-schulischer Glaubensunterweisung. Ferner unterhalten kirchliche Organe wie Klöster, Bistümer oder geistliche Gemeinschaften Bildungseinrichtungen unterschiedlichster Form. Diese können religiöse Bildung zum Hauptziel haben (Theologische Hochschule Chur, Päpstliches Bibelinstitut in Rom) oder der allgemeinen schulischen und akademischen Bildung dienen (Stiftsschule Engelberg, University of Notre Dame in Indiana). In sehr unterschiedlicher Form können als religiöse Orden, deren Hauptaufgaben Bildung umfasst, Benediktiner(-innen), Jesuiten und Ursulinen genannt werden. Generell sind es Orden, die das religiöse Leben lokal stark prägen.

Besonderheiten in der Schweiz (historische Entwicklung, Verbreitung, Organisation, besondere Merkmale)

In der Schweiz zeichnet sich die katholische Kirche durch einige Besonderheiten aus. So überrascht, dass in dem Staat mit ausgeprägter  eigenständiger Reformation (Calvin, Zwingli u.a.) seit den 1980er Jahren die Römische-Katholische Kirche die Reformierten Kirchen als die grösste Konfession abgelöst hat (2017 2,5 Mio. und somit 35,9 % der ständigen Wohnbevölkerung). Als wichtiger Faktor für diese Verschiebung gilt die Migration. Auf kantonaler Ebene hat sich jedoch wenig geändert. Regionen mit katholischer Bevölkerungsmehrheit sind weiterhin die Zentralschweiz, Wallis (~Bistum Sitten), Tessin (=Bistum Lugano), Sankt Gallen (44,2 %, doppelt so viel wie die nächstgrössere reformierte Konfession), Jura, Freiburg und Appenzell Innerrhoden. Neben sechs Bistümern befinden sich in der Schweiz mit Einsiedeln in Schwyz sowie Saint-Maurice im Wallis zwei Territorialabteien. Diese Klöster üben auf ihrem Gebiet die Funktion eines Bistums aus. Markant sind auch die anderssprachigen Missionen, deren Zahl seit 1975 von 210 auf 110 gesunken ist (zum Vergleich: auf 23,3 Mio Katholikinnen gibt es in Deutschland ca. 450 sog. muttersprachige Missionen).

St. Ursen Kathedrale in Solothurn, Foto: Markus BernetDie Beziehungen zwischen Kirche und Staat sind kantonal geregelt und unterscheiden sich vor allem nach Sprachregion. Genf ist von strikter Trennung geprägt. In der Deutschschweiz wird eine Kirchensteuer erhoben, jedoch findet nicht überall konfessioneller Religionsunterricht statt. Die Kirche im Tessin ist schliesslich auf staatliche Zuwendungen und Spenden angewiesen. Als prägende und singuläre Eigenheit darf das Duale System bezeichnet werden. So sind den nach kirchlichem Recht verfassten Pfarreien die kantonalrechtlichen Körperschaften der Kirchgemeinden zugeordnet. Diese haben die Kirchensteuerautonomie inne und stellen demokratisch gewählte Verwaltungsbehörden. Dem säkularen Bereich entsprechend werden die Kirchensteuern nach dem bottom up Prinzip verteilt.

 

 

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