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In der Blog-Rubrik von religion.ch soll für jede Stimme - ob religiös oder nicht-religiös - Platz gefunden werden. Persönlichkeiten unterschiedlichster religiöser Herkunft aus verschiedenen Regionen der Schweiz äussern auf ihre persönliche Art und Weise ihre Gedanken, Meinungen, Erfahrungen oder Problemstellungen der heutigen Gesellschaft in Bezug auf Religion.

Musste nicht all dies geschehen?

"O ihr Toren, zu trägen Herzens, all dem zu glauben, was die Propheten geredet haben! Musste nicht der Messias all dies erleiden und so in seine Herrlichkeit eingehen?" (Lk 24,25f), so hörten wir in der Osterzeit, als Lukas uns die feinfühlige Geschichte der Jünger auf dem Weg nach Emmaus erzählte.
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Mehr als zwei Wochen Franziscus

Buena sera … Wir spüren, wie die bleierne Lähmung der Ratzinger-Jahre von uns weicht, einstweilen nur atmosphärisch, und sichtbar in ersten Schritten. Der Neue tritt gewinnend und warmherzig auf; wäscht strafgefangenen Jugendlichen die Füsse, pfeift auf Panzerglas, wohnt nicht im Palast … auf einmal werde ich auf den Papst angesprochen, dutzendweise, neugierig, positiv. Es ist etwas weniger peinlich, katholisch zu sein …
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Franziscus I

Habemus papam: eine grosse Freude sei das, kündigte Kardinal Tauran an. Neben ihm erstrahlte der neue Papst in geradezu jugendlicher Frische, mit 76, und auch nicht der Gesündeste …Warum haben die Kardinäle ihn gewählt? Dass in der vatikanischen Verwaltung, der Kurie, gründlich aufgeräumt werden muss, war den Kardinälen nach Vatileaks und dem Bericht der drei Kardinäle an den alten Papst genügend klar. Sogar ein deutscher Kardinal, der wegen akuter Papolatrie schon mehrfach hospitalisiert werden musste, hatte Benedikt um Entlassung seines zweiten Mannes, Kardinal Bertone, gebeten. Er hätte sich die Reise sparen können: Bertone bleibt, basta, basta, basta …
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Benedikt XVI

Ein Papst tritt nicht zurück. Er ist eine objektive Grösse. Hinter dem Amt hat der Mensch zu verschwinden. Das letzte und einzige Mal, dass ein Rücktritt vorkam, ist so lange her, dass es schon nicht mehr wahr ist. Ein Papst steht für die Festigkeit der katholischen Wahrheit, die durch nichts und niemanden relativiert werden darf. Er sagt nicht: so geht es mir. Doch, ein Papst tritt zurück. Doch, er spricht psychologisch, offenbart einen Blick in sein Inneres. „Die Kraft hat in mir derart abgenommen…“ Er legt das Amt ab, spricht einfach, von Mensch zu Mensch. Sein Schritt anerkennt das Recht einer, seiner subjektiven Wahrheit gegenüber dem Ausharren in der objektiven Pflicht.
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Spiritualität des Konzils

Heute glaubt fast niemand mehr, dass er sein Leben von einer einzigen Ideologie her gestalten kann. Die allermeisten haben verstanden, dass die Logik des Marktes für die Wirtschaft nützlich ist, aber dass sie sich auf nahe Beziehungen verheerend auswirkt (ich bin mit Dir zusammen, bis ein besseres Angebot kommt). Offenbar braucht es verschiedene Sprachen, verschiedene Denkformen, um mit dem Leben als Ganzem klar zu kommen.
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Nochmals, Versöhnung mit der Vergangenheit – Versöhnung mit der Gegenwart?

Wenn man sich versöhnt, alten Streit hinter sich lässt, wieder miteinander redet, ist das gut. Wie viel leichter ist es, einen Streit eskalieren zu lassen als ihn zu beenden! Ja, es ist Aufgabe des Papstes, den Verirrten, auch den Piusbrüdern barmherzig nachzugehen und ihnen so weit als eben noch möglich entgegenzukommen. Aber zu welchen Bedingungen?
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Versöhnung mit der Vergangenheit - Versöhnung mit der Gegenwart

Bischof Williamson: In der Wahrnehmung der Öffentlichkeit hat der Vatikan im Frühjahr 2009 vor allem einen Holocaustleugner rehabilitiert. Was nicht genau zutrifft: Die Aufhebung von Williamsons Ausschluss galt ihm nicht als Privatperson, sondern als einem von vier Bischöfen der abgespaltenen Piusbruderschaft. Unter Johannes Paul II. schien das Tischtuch zerschnitten. Benedikt XVI. jedoch liess sich von den Traditionalisten zwei Bedingungen für Verhandlungen stellen: die vorkonziliare lateinische Messe müsse wieder erlaubt, die vier Bischöfe wieder in die Kirche aufgenommen werden.
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