Kevin De-Carli

Kevin De-Carli wurde 1993 in Wettingen geboren und wurde streng katholisch erzogen. Im Rahmen eines Schulprojektes deckte er auf, dass seine Grossmutter einer jüdischen Familie entstammt und aufgrund des Zweiten Wel...tkriegs ihre Herkunft versteckte. Mit ihrer Hilfe deckte er das jüdische Erbe seiner Familie auf und ist seither Mitglied der Israelitischen Kultusgemeinde Baden. Dort ist er designierter Co-Präsident des Vereines zum Erhalt der jüdischen Kultur und ist daran, das Handwerk des Vorbeters zu erlernen. Er vertritt den Rabbiner bei verschiedenen Interreligiösen Organisationen, etwa der Universal Peace Federation und ist Mitglied im Vorstand derChristlich-Jüdischen Arbeitsgemeinschaf Aargau-Solothurn. De-Carli studiert an den Universitäten, Fribourg, Berlin und Be’er Sheva Theologie und Geschichte im Master. Er ist Co-Leiter eines Forschungsprojektes zur Entstehung und Wirkung der Diaspora als Modell der interkulturellen Kommunikation. Ausserdem engagiert er sich nach einer Offizierslaufbahn bei den Logistiktruppen nun in der Armeeseelsorge. Mehr

Natürlich, du hast absolut recht.

Natürlich, du hast absolut recht.

... epur si muove, [Name einfügen]!

Ich möchte mit einer kurzen Geschichte beginnen. Auf der Strasse streiten sich zwei Juden über die Auslegung einer bestimmten Bibelstelle. Da kommt der Rabbiner mit seiner Frau auf ihrem Spaziergang vorbei. "Rabbi, Rabbi!", rufen die Männer, als sie das Paar kommen sehen. "Bitte, wir haben eine Frage." Der erste Mann erklärt, man streite sich über einen Punkt des heiligen Gesetzes und legt seinen Standpunkt dar. Der Rabbiner nickt, überlegt kurz und findet: "Doch, ich glaube, Du hast absolut recht." Der erste Mann ist glücklich und geht zufrieden davon.


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Mitten im kalten Winter...

Mitten im kalten Winter...

Oder: eine neue Hoffnung!

Am 15. Shvat feiert man das traditionelle "Neujahrsfest der Bäume", "Tu B'Shvat". Das Fest fällt dieses Jahr auf den 31. Januar und ist einer der vier Jahresanfänge im jüdischen Kalender. Das Fest ist eines der Landwirtschaftsfeste des alten Israels, man isst die Früchte des Landes und erfreut sich an der Schönheit der Natur. Ausserdem zählt man das Alter der Pflanzen an der Anzahl "Tu B'Shvat" Feste, die sie schon erlebt haben. Ein altes Gesetz sagt nämlich, dass man Pflanzen erst nach drei Jahren landwirtschaftlich nutzen und ihre Früchte erst nach diesen drei Jahren essen darf. Zudem soll man ihnen alle sieben Jahre ein Jahr Pause gönnen und sie in diesem Jahr nicht kultivieren.


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Advent, Advent, ein Lichtlein brennt...

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt...
Feierlich gedekter Tisch an Chanukka

Grab des Matithyahu ben Yochanan HaKohen

Chabad Chanukkia Berlin

oder: Warum ich trotzdem noch Chanukka feiere ​Am Abend des 12. Dezembers 2017 des gregorianischen Kalenders beginnt der 25 Kislev 5778 des jüdischen Lunisolarkalenders. Damit beginnt das Lichterfest Chanukka,dieser Tag wird in vielen Synagogen und jüdischen Familien gefeiert. Chanukka ist ein beliebter Familienyontef, ein Familienfest. Während ach...
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