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In der Blog-Rubrik von religion.ch soll für jede Stimme - ob religiös oder nicht-religiös - Platz gefunden werden. Persönlichkeiten unterschiedlichster religiöser Herkunft aus verschiedenen Regionen der Schweiz äussern auf ihre persönliche Art und Weise ihre Gedanken, Meinungen, Erfahrungen oder Problemstellungen der heutigen Gesellschaft in Bezug auf Religion.

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Ladenkirche Schwamendingen

Eine Ladenkirche – was ist das? Diese Frage wird immer wieder gestellt. Das Wort Kirche irritiert und ein sichtbarer Laden ist es auch nicht wirklich. Was also dann?Das Projekt der reformierten Kirchgemeinde Schwamendingen ist ein niederschwelliger Treffpunkt, offen für alle Menschen. Die Ladenkirche liegt neben der Tramhaltestelle Luegisland, mitt...
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Warum die Bolognareform die Demokratie beschädigt

Auf dem Dies academicus der Universität Bern am 5.12. hat der Erziehungsdirektor in einer schwungvollen und prinzipienfesten Rede darauf bestanden, dass liberale Bildungspolitik beim Vertrauen zu den jungen Leuten und ihren Entscheidungen beginne. Er distanzierte sich von einem Vorstoss der Nationalräte Amstutz und Keller vom März, die mittels Zula...
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Buchrezension: Ulrich Luz, Theologische Hermeneutik des Neuen Testaments, Neukirchen 2014

Ein führender Exeget – für Matthäus setzt sein Kommentar das Maß – legt eine Theologische Hermeneutik vor. Er wagt sich in ein Schlachtfeld: Ist die Bibel historisch oder psychologisch zu verstehen? Geht es um die Aussage des Textes, jene des Autors – oder um die Reaktion des Lesers?
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Bildung – oder bloss Ausbildung?

Ein Besuch auf der Homepage der Universität Basel Ohne Ziel engagiert sich niemand. Jede Bildungsanstrengung setzt ein Zielbild voraus, wie der Mensch sein soll. Nach diesem befragt, gibt die Homepage der Basler Universität eine doppelte Antwort.
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Blogbeitrag: Drei Fragen an...

Psycholog(inn)en der Universität Heidelberg zeigten, dass das Bologna-System mehr Stress für die Studierenden verursacht. Macht das neue Hochschulsystem krank?Diese Frage ist charakteristisch für unsere Zeit. Doch interessanter zu wissen wäre doch eher: „Tut unsere Bildung gut?“ Nehmen wir ein dreijähriges Kind als Beispiel. Es ist sehr neugierig, es will alles kennenlernen, die Eltern können es kaum zurückhalten. Wenn das Kind lernt und selbstständig Schritte machen darf, dann freut es sich. Bildung macht glücklich. Die Universitäten sollten sich mehr für die Studierenden interessieren und mit ihnen reden. Es reicht nicht, einzelne Vorlesungen zu evaluieren. Wichtige Aspekte der menschlichen Entwicklung wie ein frohes, lebendiges Heranreifen haben sich völlig von unserem Bildungssystem abgekoppelt, das nur noch auf das Abfüllen von Wissen aus ist. Zudem hat der Druck auf die Studierenden zugenommen: Man lässt ihnen weniger Platz als früher.
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Buchrezension: Julian Nida-Rümelin, Philosophie einer humanen Bildung, Hamburg 2013

Nida-Rümelin möchte (1) die gegenwärtige Bildungspraxis als unmenschlich aufzeigen; aus Kant, Stoa und Pragmatismus entwickelt er eine Alternative (2). Allerdings vermag Nida-Rümelin der Empathie nicht das Gewicht zu geben, das er selbst fordert (3).
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Musste nicht all dies geschehen?

"O ihr Toren, zu trägen Herzens, all dem zu glauben, was die Propheten geredet haben! Musste nicht der Messias all dies erleiden und so in seine Herrlichkeit eingehen?" (Lk 24,25f), so hörten wir in der Osterzeit, als Lukas uns die feinfühlige Geschichte der Jünger auf dem Weg nach Emmaus erzählte.
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Laudatio anlässlich der Verleihung des Herbert-Haag-Preises an Erzbischof Albert Rouet: Das grosse Ja verkörpern

Welche Freude, Père Rouet, heute die Laudatio auf Sie zu halten! Im Herbst 2009 stiess ich auf Ihr Buch J’aimerais vous dire, und las es. Las es nochmals. Es begegnete mir eine Sprache der Beziehung, mir, meinem Befinden, meiner Arbeit näher als meine eigene theologische Sprache. Erst war ich verblüfft. Dann begeistert. Ich machte mich an die Übersetzung.
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Von Hölle & Fegfeuer. Eine Reimpredigt zu 1 Kor 3 von Jean Rohleder und Thomas Philipp

IA: Der Vater hatte einen Benz.Weinrot er in der Sonne glänzt!Ererbt ist er von seiner Tante,er ihn seit Kindertagen kannte.Den gibt er seinem Sohnemann,der grad mal Autofahren kann:„Bewahr ihn, denk an Tant‘ Odilie,es ist der Stolz unsrer Familie!“
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Der Liebe auf der Spur

Unser Papst Franziscus hat eine Umfrage lanciert, welche den Schwierigkeiten der Kirche mit Liebe und Sexualität auf die Spur kommen möchte. Ein einzigartiger Vorgang! Eine Kirchenleitung, die im Detail hören möchte. Der erstarrte Riese bewegt sich … jeder kann mitmachen. In der Folge ein Teil meiner Antworten auf die Umfrage, welche die Schweizer Bischöfe an uns Seelsorgende versandt haben.
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Hilflose Allmacht

Je länger je mehr, nötigt die Gesellschaft mächtige Player, über Entscheidungen zu diskutieren, die sie lieber hinter verschlossenen Türen träfen. In den 90ern zwang Greenpeace den Shellkonzern in die Knie: die Bohrinsel Brent Spar durfte nicht durch Versenken entsorgt, sondern musste an Land zerlegt werden. Kanzler Kohl schwieg beharrlich zu der Herkunft von Spendenmillionen an die CDU: um den Preis des Zusammenbruchs seines Ansehens und seines Einflusses. Die privaten Geschäfte von Philipp Hildebrand, des ehemaligen Präsidenten der Schweizer Nationalbank, blieben keine Privatsache.
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Wie peinlich, Herr Bischof

Bischof Huonder legt sich mit dem Zürcher Regierungsrat Graf an. Der hatte in seiner Rede zum fünfzigjährigen Jubiläum der Zürcher Landeskirche die Verantwortlichen in Chur und Rom aufgefordert, die Menschenrechte zu respektieren, und mit ihnen die liberale Verfassung der Zürcher Katholiken. Zornig protestiert der Bischof: Regierungsvertreter dürften die Grundrechte nicht einsetzen, um ihre Weltanschauung den Religionsgemeinschaften aufzuzwingen. Die Aussagen des Zürcher Justizdirektors bedeuteten, dass er der Kirche das Recht, sie selbst zu sein, teilweise vorenthalte.
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Sprache und Theologie bei Anselm Grün. Ein Rückblick auf das Symposium an der Universität Freiburg am 26. und 27. April 2013

Das Regal Religion in der Bahnhofsbuchhandlung Bern hat vier Etagen mit folgenden Bereichen: Buddhismus, Esoterik, Christentum, und die vierte Etage ist der Literatur von Pater Anselm Grün gewidmet. Anselm Grün ist also eine internationale Marke! Sie steht für einen achtsamen und barmherzigen Umgang mit sich selbst, für eine Gebetssprache, die Gott unsere seelischen Wunden hinhält und ihn um Heilung bittet. Mit über 300 Sachtitel und einer Auflage von über 18 Mio. Büchern, übersetzt in 32 Sprachen, ist Grün weltweit einer der wirkmächtigsten Zeitzeugen der Frohen Botschaft des Christentums. Offenbar findet Grün Kommunikationswege, die vielen anderen verschlossen sind. Man sollte meinen, dass dieses Phänomen für die Professionellen der Glaubenssprache interessant sei. Doch seltsam ist: Eine Auseinandersetzung der theologischen Wissenschaft mit Grün gibt es nicht. Von der Handvoll Titel zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Anselm Grün stammen gerade zwei aus der Universität. Gewiss, Grün schreibt nicht als Wissenschaftler, aber seine Wirkung ist greifbar!
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Mehr als zwei Wochen Franziscus

Buena sera … Wir spüren, wie die bleierne Lähmung der Ratzinger-Jahre von uns weicht, einstweilen nur atmosphärisch, und sichtbar in ersten Schritten. Der Neue tritt gewinnend und warmherzig auf; wäscht strafgefangenen Jugendlichen die Füsse, pfeift auf Panzerglas, wohnt nicht im Palast … auf einmal werde ich auf den Papst angesprochen, dutzendweise, neugierig, positiv. Es ist etwas weniger peinlich, katholisch zu sein …
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Franziscus I

Habemus papam: eine grosse Freude sei das, kündigte Kardinal Tauran an. Neben ihm erstrahlte der neue Papst in geradezu jugendlicher Frische, mit 76, und auch nicht der Gesündeste …Warum haben die Kardinäle ihn gewählt? Dass in der vatikanischen Verwaltung, der Kurie, gründlich aufgeräumt werden muss, war den Kardinälen nach Vatileaks und dem Bericht der drei Kardinäle an den alten Papst genügend klar. Sogar ein deutscher Kardinal, der wegen akuter Papolatrie schon mehrfach hospitalisiert werden musste, hatte Benedikt um Entlassung seines zweiten Mannes, Kardinal Bertone, gebeten. Er hätte sich die Reise sparen können: Bertone bleibt, basta, basta, basta …
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Benedikt XVI

Ein Papst tritt nicht zurück. Er ist eine objektive Grösse. Hinter dem Amt hat der Mensch zu verschwinden. Das letzte und einzige Mal, dass ein Rücktritt vorkam, ist so lange her, dass es schon nicht mehr wahr ist. Ein Papst steht für die Festigkeit der katholischen Wahrheit, die durch nichts und niemanden relativiert werden darf. Er sagt nicht: so geht es mir. Doch, ein Papst tritt zurück. Doch, er spricht psychologisch, offenbart einen Blick in sein Inneres. „Die Kraft hat in mir derart abgenommen…“ Er legt das Amt ab, spricht einfach, von Mensch zu Mensch. Sein Schritt anerkennt das Recht einer, seiner subjektiven Wahrheit gegenüber dem Ausharren in der objektiven Pflicht.
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Wie mich der Vater evangelisiert hat

Ein Papst tritt nicht zurück. Er ist eine objektive Grösse. Hinter dem Amt hat der Mensch zu verschwinden. Das letzte und einzige Mal, dass ein Rücktritt vorkam, ist so lange her, dass es schon nicht mehr wahr ist. Ein Papst steht für die Festigkeit der katholischen Wahrheit, die durch nichts und niemanden relativiert werden darf. Er sagt nicht: so geht es mir. Doch, ein Papst tritt zurück. Doch, er spricht psychologisch, offenbart einen Blick in sein Inneres. „Die Kraft hat in mir derart abgenommen…“ Er legt das Amt ab, spricht einfach, von Mensch zu Mensch. Sein Schritt anerkennt das Recht einer, seiner subjektiven Wahrheit gegenüber dem Ausharren in der objektiven Pflicht.
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Spiritualität des Konzils

Heute glaubt fast niemand mehr, dass er sein Leben von einer einzigen Ideologie her gestalten kann. Die allermeisten haben verstanden, dass die Logik des Marktes für die Wirtschaft nützlich ist, aber dass sie sich auf nahe Beziehungen verheerend auswirkt (ich bin mit Dir zusammen, bis ein besseres Angebot kommt). Offenbar braucht es verschiedene Sprachen, verschiedene Denkformen, um mit dem Leben als Ganzem klar zu kommen.
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Mondflug

Es geschah nicht, wie man meinen sollte, mit einem Knall. Tatsächlich knirschte es nicht einmal. Es geschah leise, eines Nachts. Gerade so, wie in einem Menschherz ein Stern aufgeht oder verlischt - wohl spürbar, doch den Sinnen unmerklich, erst später an den Folgen kenntlich. Von schweigender, unerkannter Anwesenheit ermüdet, gab die Erde nach. Sie hatte dem Zug nach oben einfach nichts mehr entgegen zu setzen. Ja: die Anziehungskraft der Erde setzte aus, nicht mehr, nicht weniger. Keine Sorge!: nicht überall, - nur an einem kleinen Ort, der Grösse nach unbedeutend, gerade nur dort.
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Nochmals, Versöhnung mit der Vergangenheit – Versöhnung mit der Gegenwart?

Wenn man sich versöhnt, alten Streit hinter sich lässt, wieder miteinander redet, ist das gut. Wie viel leichter ist es, einen Streit eskalieren zu lassen als ihn zu beenden! Ja, es ist Aufgabe des Papstes, den Verirrten, auch den Piusbrüdern barmherzig nachzugehen und ihnen so weit als eben noch möglich entgegenzukommen. Aber zu welchen Bedingungen?
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