Eines ist einem Imam, einem Hindu-Priester oder einem buddhistischen Mönch und einer Nonne gemeinsam: Die Religionsgemeinschaften, gerade wenn sie wie in der Schweiz in der Minderheit leben, sind auf ihr "professionelles" Wirken angewiesen. Doch ist es nicht einfach, diese qualifizierten Religionsverantwortlichen für die Schweiz zu bekommen.

Vor etwas über einem Jahr sprach sich die Berner Kantonsregierung gegen die öffentlich-rechtliche Anerkennung einer freikirchlichen Organisation aus. Dies geschah nicht zuletzt aufgrund der politischen Brisanz des Themas. Wäre diese öffentlich-rechtliche Anerkennung zustande gekommen, wären andere religiöse Gemeinschaften - insbesondere die islamischen Gemeinschaften - sicherlich auch auf diesen Zug aufgesprungen. Eine Islamdebatte, die bei einem solchen Begehren zwangsläufig stattgefunden hätte, wollte man auf jeden Fall verhindern. Im Vordergrund standen zudem Zweifel an der Durchsetzung der Forderungen, welche die Freikirchen an eine öffentlich-rechtliche Anerkennung anknüpften.

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